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MEET THE ORIENT

MEET THE ORIENT
Vorankündigung

Eröffnung/Vernissage:
9.  September 2016 um 19.00 Uhr
Grußworte: Marianne Schirge, Leitung Kulturamt
Einführung:  Christoph Leisten, Schriftsteller

In der Kunstausstellung „Meet the Orient“
schaffen Ovadja Alkara, mit Malerei aus Israel,
Wilfred H.G. Neuse,  mit Fotokompositionen aus Marokko
und Hubert Schober mit dokumentarischer Fotografie aus Marrakesch einen gemeinsamen Dialog.

Inspiriert durch ihre Reisen nach Marokko zeigen die drei Künstler
ein breites Spektrum mit Malerei und Fotografie in ihren sehr
unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema Orient.

Termin der Finnissage und Lesung:
25.9.2016 von 15-17 Uhr
Grußwort: Michael Serrer, Leiter Literaturbüro NRW
Reinhard Kiefer und Christoph Leisten lesen
aus ihrer Marokko-Prosa.

Christoph Leisten liest aus „Argana“
Reinhard Kiefer liest aus „Die goldene Düne“
marokkanisches Tagebuch

Poetische Begegnung mit dem Orient
Seit über 30 Jahren reisen die Schriftsteller Reinhard Kiefer und Christoph Leisten auf unterschiedlichen Pfaden regelmäßig nach Marokko.  – Kiefers „Die Goldene Düne. Marokkanisches Tagebuch“, „dessen stilistische Brillanz besticht, liefert tiefere Einsichten in die weltpolitische Situation und sensibilisiert zugleich für die Sphäre des Künstlerischen“ (Aachener Zeitung). Leistens „Marrakesch, Djemaa el Fna“ gilt als „große Schule der Wahrnehmung“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Unter dem Titel „Argana. Notizen aus Marokko“ erschien kürzlich Leistens neue Prosa. Die Lesung collagiert die eindrucksvollen Beobachtungen aus den vielen Reisen beider Autoren zu einem sinnlichen Hörgenuss, der überraschende Einblicke erlaubt in eine andere Welt.

Ästhetik und Gewalt

Neu erschienen:

Christoph auf der Horst (Hg.)
Titelbild: WHG Neuse
Textbeitrag: Interview mit Chr. auf der Horst und WHG Neuse

aesthetik-gewalt-web

Physische Gewalt zwischen künstlerischer Darstellung und theoretischer Reflexion. Neue Perspektiven auf eine ambivalente Beziehung. Das Verhältnis der Künste zur physischen Gewalt ist in der europäischen Kulturgeschichte immer schon ein intrikates gewesen.
Ästhetisierte Gewalt in der Kunst, auf der Bühne oder in der Literatur wurde zwar oft diskreditiert, zugleich aber – auch wegen der Nähe von Gewalt und Sexualität – mit Genuss rezipiert. An den Beispielen der Literatur der Antike, der Renaissance und der Moderne zeigt der Band die europäische Entwicklung des ambivalenten Verhältnisses von Ästhetik und Gewalt auf.
Aus psychoanalytischer, kulturwissenschaftlicher und medienwissenschaftlicher Perspektive verdeutlichen die Beiträger sowohl konkrete Verfahren des Ästhetisierens von Gewalt als auch ihre theoretische Reflexion. Ergänzt durch Analysen aus dem Kulturbetrieb – u.a. von Daniel Rademacher, Wilfred H.G. Neuse und Thomas Sieben – bietet der Band so einen umfassenden Einblick in die Beziehung zwischen Kunst und Gewalt.

V&R unipress
1. Auflage 2013
186 Seiten, gebunden , mit 25 Abbildungen
€ 39,99 D / € 41,20 A / SFr 50,90
lieferbar
ISBN 978-3-8471-0110-9