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Meeresstille

– MEERESSTILLE – 16.10. bis 1.11.2020
Künstlerische Annäherung an ein Genie

 Ausstellungsreihe im BBK Kunstforum Düsseldorf,
Fabry-Museum Hilden und weitere.

 

 

 


Videorundgang durch die Ausstellung:

https://youtu.be/HT7FNe80dTg

teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Mechthild Debbert-Hoffmann – Malerei
Margareta Detering – Malerei
Danisa Glusevic Ferreira – Zeichnung
Sibylle Gröne – Malerei mit Pigmenten
Katja Kölle – Klanginstallation
Mariele Koschmieder – Objekte
Jan Masa – Digitale Bildbearbeitung
Wilfred H.G. Neuse – Digitale Collage
Christiane Rath – Fotografie
Knut Reinhardt – Computerkunst, Objekt
Klaus Stecher – Zeichnung
Lili Yuan – Malerei

Konzept und Kuratierung: Karin Dörre

Ausstellungseröffnung war am 16. Oktober 2020
Begrüßung: Nick Esser, Vorstand BBK Düsseldorf
Grußwort: Annelies Böcker, Ratsfrau Landeshauptstadt Düsseldorf
Einführung: Eric Blanke, Kunsthistoriker
Musikbeitrag: Tuxedo Jazzband

Begleitprogramm zur Ausstellung:
Sonderführung mit Eric Blanke
Konzert mit Streichholzbox
Friederike Imhorst, Viola & Nils Imhorst, Kontrabass

Es erscheint ein Katalog.

Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturamt Düsseldorf sowie der Beethoven-Jubiläumsgesellschaft BTHVN 2020
und gesponsert von boesner Düsseldorf.


Beitrag von Wilfred H.G. Neuse:
So pocht das Schicksal an die Pforte!
Aus einem Konvolut zufällig gefundener alter Postkarten, bei meinem Freund Mike,  reizte mich die Grußkarte der Beethovenstadt Bonn mit einem Portrait des L. van Beethoven, nach dem Original von Willi Fassbender, zu einer neuen, modifizierten Collage.
Eine gewisse Josephine schickte auf der Rückseite diesen Feriengruß vom schönen Rhein an Mr. und Mrs. Nelson aus Nelson (Lancashire) England.

Zufälle bestimmen das Schicksal/ unser Leben.
So werden bei dieser Collage Vorder- und Rückseite dieser Ansichtskarte miteinander verwoben und übereinandergelegt.
Sonder-Edition: 100×150 cm auf Alu gebürstet, Auflage 12 Stk. +3 e.a.

 
Das wie in Watte gepackte, diffuse gemalte Portrait Beethovens, und die Auftaktnoten der Sinfonie No 5 verbinden sich zu einem neuen Bildwerk mit dem rückseitig, handgeschriebenen englischen Text über eine angenehme, zufällige Begegnung sowie der Postwertmarke der bundesdeutschen Post, abgestempelt am 13.7.1952.


„Mit der Schicksalssymphonie –  So pocht das Schicksal an die Pforte! thematisiert Beethoven, den Kampf des Menschen in der Auseinandersetzung mit seinem Schicksal, über das er sich letztlich erhebt.“  (Quelle: Beethoven-Haus, Bonn)