Wasserprojekt

„Feuchte Kammern“

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Polaroid-Wasser-Projekte

Ein Langzeit-Kunstprojekt von Wilfred H.G. Neuse, Düsseldorf, 2001 – 20XX (work in progress)

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Das Projekt entstand mit dem „WASSER – ZEIT – STÄNDER“
„Zerwicklungen in dynamischer Wasserkonservation“
anläßlich des Kunstsommers und der Kunstaktionen 2002 in Grevenbroich und wurde dort erstmalig auf der Stadtparkinsel ausgestellt.

SPUREN DES SEINS UND DES VERGEHENS

  • Zeit aufhalten – Zeit wirken lassen – Wasser wirken lassen
  • „Aus dem Wasser kommend wird der Mensch auf artifizielle Art und Weise diesem wieder zugeführt.“
  • Der „eingefangene Moment“ eines menschlichen Individuums wird hierbei einem historischen Verfall unterworfen.
  • Durch die Zugabe mehrerer persönlicher Gegenstände werden
    „Träume“ konserviert und beseelt.
  • Oberflächen, Farben und Konsistenz der Gegenstände werden durch die Einwirkung des Wassers in andere Formen transzendiert.
  • Zerfall kontra Konservierung
  • Zerfall durch Wassereinwirkung – Konservierung durch Einschweißen
  • Wasser steht in dieser „Asservatenkammer“ bzw. „Feuchten Kammer“ sowohl für Leben als auch für Tod.
  • Der Zerfall läßt neue Formen, Strukturen und Mikroorganismen entstehen.
  • Für den Autor ein „moderner Totentanz“ mit ungewissem Ausgang.

Dieses Langzeit-Kunstprojekt kann jederzeit durch Ihre Mitwirkung mitgestaltet und entsprechend erweitert werden.

Was bedeutet das?

Interessierte Teilnehmer werden von Herrn Neuse mit einer Polaroid-Kamera porträtiert.
Diese Sofortbilder werden zusammen mit ein bis mehreren kleineren, persönlichen Objekten/Gegenständen in einer beständigen durchsichtigen Plastiktasche (Größe ca. DIN A 4) mit ca. 100 ml. Wasser verschweißt.

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Frau Henze, Düsseldorf, 2009
  • Sie sollten bereit sein, diese Gegenstände für immer abzugeben.
  • Sie sollten etwas Persönliches darstellen und sie sollten sich damit identifizieren.
  • Es müssen keine Erklärungen zu den Gegenständen abgegeben werden,  aber der Künstler freut sich über alle Infos dazu.

Das erste Wasser wurde 2002 aus der Erft, aus dem Rhein, dem Jordan, dem Toten Meer, 2007 aus der Düssel und 2009 bis 2011 wieder aus dem Rhein geschöpft.
Der Veränderungsprozess wird von Anfang an kontinuierlich jährlich dokumentiert.

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Dr. Irmgard Siebert, Düsseldorf, 2006
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Prof. Dr.med. Dr. hc Thomas Ruzicka, München, 2006

Diese sogenannten „Feuchten Kammern“ werden bei besonderen Anlässen und Ausstellungen ausgestellt und kommentiert (wie 2004 in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf).

Haben Sie Interesse mitzumachen?
Der Autor kommt für eine kurze Fotositzung bei Ihnen vorbei, macht Polaroids und nimmt die von Ihnen ausgesuchten Gegenstände/Objekte mit und wird sie präparieren/einschweißen.

Während der jährlichen Kunstpunkte (offene Ateliers in Düsseldorf) haben die Besucher des Ateliers ebenfalls die Möglichkeit, sich vor Ort fotografieren und mit ihren Gegenständen in die Ausstellung integrieren zu lassen.

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Alle Teilnehmer erhalten eine kleine Sonder-Edition des Künstlers.

Weit über 100 „Feuchte Kammern“ sind zur Zeit archiviert und werden jedes Jahr dokumentiert.

Bisherige Teilnehmer:
Architekten, Hausfrauen, Anwälte, Bankdirektoren, Mediziner, Ordinarien, Rektoren, Studenten, Kaufleute, Jäger, Schützenkönige, Biologen, Künstler, Kinder, Klosterordinarien, Ober- und Bürgermeister, Politiker, Beamte und viele andere.

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„Feuchte Kammern“ während der Kunstpunkte 2007

„Wasser Sammeln“

Sauberes Wasser wird auf der Erde zu einem immer wichtigeren,
notwendigen aber auch teurer werdenden Produkt des Lebens.

Seit vielen Jahren sammelt Neuse Wasserproben aus der ganzen Welt. Unzählige ca. 0,25 ltr Flaschen mit Wasserproben aus fast allen Kontinenten hat er u.a. mit Hilfe vieler Freunde sammeln können. China, Australien, Nord- und Südamerika, sowie Indien und Europa sind die Bereiche aus denen Wasser aller Meere sowie aus Flüßen, Seen und Teichen bisher gesammelt wurden.

Die letzten Proben stammen aus Fatima, Portugal, Venedig und Budapest.

Wer mit einer Wasserprobe, diese mit genauem Daten der Entnahmestelle , Datum, Uhrzeit und Namen des Spenders beschriftet, somit das Projekt unterstützt,  erhält eine kleine Sonderedition des Autors.

Eine Nennung der Spender aller Wasserproben auf dieser WEB-Seite ist geplant.